24.Okt.2002
Jens Schönfeld (E-Mail)
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Veranstaltung: Amiga + Retro Computing 2002 - Website nun auch in Englisch
Alle Bereiche der Webseite sind nun zweisprachig in Deutsch und
Englisch verfügbar. Desweiteren wurden ein paar Änderungen am Design
vorgenommen, und unter Anreise wurde ein kostenloser Hotel-Service
hinzugefügt.
Die Amiga + Retro Computing 2002 ist die große deutsche Amiga-Messe in
2002. Sie findet am 7. und 8. Dezember 2002 in Aachen im Eurogress statt.
Die größten Highlights werden sicher die neuen Mainboards "Amiga One" und
"Pegasos" sein. Mit "Retro Computing" ist kein Nostalgie-Treffen oder gar
ein Flohmarkt für alte Computer gemeint. Im Gegenteil: Die teilnehmenden
Firmen zeigen, dass die Technologien der Homecomputer der 80er Jahre bis
heute weiter entwickelt wurden, und auch im 21. Jahrhundert noch in Form
von neuen Produkten zu kaufen sind. Mit dem AmigaOne und AmigaOS 4 auf der
einen, sowie Pegasos und MorphOS auf der anderen Seite steht der Amiga, das
Multimedia-Wunder einstiger Tage, vor einem möglichen Comeback mit
leistungsstarken PowerPC-Prozessoren. Das "Digital Enviroment" von der
Mutterfirma Amiga Inc. (USA) ermöglicht die Nutzung von angepasster Software
auf diversen mobilen und stationären Endgeräten wie Desktop-Computern,
Mobiltelefonen oder Personal Digital Assistants (sogenannte Palmtops).
Damit ist die Amiga-Technologie bestens für die Zukunft gewappnet.
Das sicherlich interessanteste neue Produkt aus dem Bereich Retro Computing
ist der Commodore One (Codename: C-One). Seit fast zwei Jahren arbeitet
Entwicklerin Jeri Ellsworth an dem Mainboard in ATX-Größe. Wie der Name
schon vermuten lässt, tritt das Board die inoffizielle Nachfolge des
legendären C-64 von Commodore an. Durch austauschbare CPU-Module können
jedoch beinahe alle Computer der 80er Jahre auf diesem System abgebildet
werden, darunter auch die Spieleconsole Atari 2600, die in Deutschland
mit dem Spiel Pac-Man berühmt wurde. Nachdem große deutsche Magazine wie
Focus und Computerbild Spiele über das Projekt geschrieben haben, wird
der C-One im Dezember erstmals der europäischen Öffentlichkeit in Aktion
gezeigt und verkauft. Wir freuen uns besonders, Jeri Ellsworth persönlich
begrüßen zu dürfen, die für die Messe aus den USA anreist.
Bei den Computern der 80er Jahre darf natürlich ein großer Name nicht
fehlen: Atari. Noch heute sind Entwickler aktiv; Neben dem Printmagazin
ST-Computer werden sicherlich auch die Entwickler der Vorzeige-Produkte
Calamus, Papyrus oder Eclipse in Aachen sein. Sicherlich werden Besucher
im Dezember auch mehr über das spannende Coldfire-Projekt erfahren,
das alte Atari ST Computer mit einem leistungsstarken Prozessor ausrüsten
will.
(ps)
[Meldung: 24. Okt. 2002, 21:56] [Kommentare: 30 - 29. Okt. 2002, 14:56]
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