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02.Aug.2000



Neue Tipps und Tricks
Sylvio Kurze und Frank Rughase haben uns neue Tipps für unseren Bereich "Tipps und Tricks" geschickt:

Tipp 1: Workbenchhintergründe sehen auch bei 64 Farben-Screen super aus!
(Autor: Sylvio Kurze)

Kennen Sie das auch? Sie haben einen superschönen 800x600 Workbench-Hintergrund und ärgern sich, dass Ihre Workbench nur auf 64 Farben laufen haben, so dass dann der einst wunderschöne Hintergrund nur noch aus Farbflecken besteht? Das muss nicht sein!

Es gibt eine ganz einfache Methode, wie Sie das ändern können! Alles was Sie dazu brauchen, ist nur PPaint und sonst nichts! Gehen Sie wie folgt vor:

1. PPaint starten und unter Voreinstellungen die Farbenreduzierung auf "Quantitativ", die Farbneuberechnung auf "Beste Qualität" und "Floyd Steinberg" einstellen.
2. Das Bild in PPaint laden und es auf 256 Farben herunterechnen lassen, falls es nicht schon 256 Farben hat.

Jetzt beachten Sie folgene Tabelle:

Workbenchfarben    Farben des Bildes
     256                  128
     128                   64
      64                   32

Hat also Ihre WB nur 64 Farben, müssen Sie Ihr Bild nochmals auf 32 Farben herunter rechnen. Abspeichern und es dann als Hintergrund nehmen und schon es klasse aus!

WICHTIG: IPrefs lädt Ihr Bild erst dann richtig, wenn IPrefs auch in der startup-sequence gestartet wird. Dazu kommt das Bild der Workbench anzupassen und die Farben zu reservieren. Wichtig ist dabei, dass während des Bootens kein CLI geöffnet wird! Also der Bildschirm muss dunkel bleiben! Wenn Sie Programme gestartet haben, die ein CLI während des Bootens öffnen, weil sie etwas ausgeben wollen, starten Sie dieses Programm wie folgt: Run <>NIL: Programm. Wenn es dann immer noch etwas ausgibt: Run <>NIL: Programm QUIET
Dann sollte es Ruhe geben :)

P.S: Wunderschöne Hintergründe (sog. Wallpapers) gibt es auf der Mangaseite ^_^

Tipp 2: Chip-RAM ... huhu wo bist du?
(Autor: Sylvio Kurze)

Sie kennen vielleicht das lästige Problem: Sie haben Fenster über Fenster offen und merken, dass das Chip-RAM radikal weniger geworden ist. Das liegt zum Teil daran, dass das Amiga-OS ohne Grafikkarte die Icons in das Chip-RAM legt. Das können Sie nun aber mit dem kleinen Programm "WB2Fast" ändern!

Alles was Sie brauchen, ist "Fblit" (Aminet) und und "WB2Fast" (von der OS 3.5 CD). Nachdem Sie Fblit (was übrigens Ihr Workbench-Hintergrundbild ins FastRAM legt) installiert haben, legen Sie wb2fast in das Verzeichnis C: und fügen kurz vor dem Loadwb oder gowb Befehl der startup-sequence folgende Zeile ein:

Run <>NIL: wb2fast

Nach dem Reboot sollten Sie nie wieder ohne ChipRAM sein :)

Tipp 3: 800x600 und 1280x768 auf AGA!
(Autor: Sylvio Kurze)

Nur für Besitzer eines Multisync-Monitors:
Nervt es Sie, immer wieder von anderen zu hören, dass sie eine sooo schöne Arbeitsoberfläche haben? Besonders wenn dies von PC-Usern kommt, und man als AGA-Besitzer gefragt wird, wie denn Ihre Oberfläche aussehe und in welcher Auflösung man sie laufen hätte. Mit Schmerz werden dann einige die Worte "640x480" über die Lippen bringen. Doch das ist mit den Programmen soupa72 und highgfx nicht mehr nötig. Beide programme liegen im aminet und bieten folgendes:

Soupa72: Ist ein Ersatz für super72. Der neue Treiber schafft flimmerfrei 800x600.

Highgfx: Ist ebenfalls ein neuer Monitortreiber, der bis 1024x768 schafft! (ohne Scandoubler, aber flimmernd).

Wenn Sie diese Programme bzw. Treiber installiert haben, können sie ganz normal über Screenmodeprefs ausgewählt werden. Danach können Sie zu den PC-Usern sagen: "Meine WB? 1024x768, ohne Grafikkarte!"

P.S: Holen Sie sich aus dem Aminet "Bindmonitors" und fügen es in Ihre startup-secuence ein. Es lädt automatisch und sicher alle Monitortreiber, die unter Devs:monitors/ stehen.

Tipp 4: MP3 Problemlösung mit LowPowerComputern
(Autor: Sylvio Kurze)

Die schlimmste Erfahrung eines Amiga-Users, der mit einem 020 oder 030 ausgestattet ist, ist die, dass man keine mp3s in ordentlicher Qualität abspielen kann. Ich (030/40) kann ein normales mp3 nur in niedrigster Qualität auf Mono 11khz abspielen. All jenen, denen es genauso ergeht, hab ich eine simple, aber feine Lösung für das Problem anzubieten!

Alles was Sie dazu brauchen, ist das Programm "Forrest" aus dem Aminet und Songplayer, was dort ebenfalls zum Download bereit steht. Forrest konvertiert Ihre MP3-Stücke in aiff Dateien. Die aiff-Dateien sind im Gegensatz zu den MP3s größer, weil Forrest alle Daten um die Hälfte runterreduziert.

D.h.: Ist Ihr mp3: 128 kbs 44000hz Stereo, konvertiert Forrest es in 64 kbs 22000hz Mono. Deshalb sollten Sie darauf achten, wie gut Ihr mp3 ist. Nachdem Sie nun das MP3 konvertiert haben, laden Sie das aiff in Songplayer. Stellen Sie über die Einstellungen Höhen und Tiefenregler auf "ein" und setzen Sie die Höhe (oberster Balken rechts) auf 8db und die Tiefe (der Balken darunter) auf -20db. Damit erzielen Sie, dass die Dumpfheit der 8 bit Qualität verringert wird. Jetzt können Sie das Lied in wunderbarer Qualität anhören.

Tipp 5: Monitorprobleme
(Autor: Frank Rughase)

Ich habe mir einen neuen Monitor (Monnx 770) zugelegt und wollte diesen an der Picasso II im A2000 betreiben. Im ersten Versuch hatte ich keinen Erfolg, das Bootbild erschien zwar, ging aber auch immer wieder weg. Das Umschalten auf die Grafikkarte wurde nur mit einem schwarzem Bildschirm beantwortet. Nach einigen Recherchen bei Kollegen und bei Maxdata konnten wir das Problem lösen.

Bei neueren Monitoren gibt es auf PIN 12 und 15 im Monitorstecker die Signale SDA und SCL (was die genau bewirken, weiß auch noch nicht, kriege ich aber auch noch raus). Beide haben mit dem Plug & Play bei Windows zu tun, was beim Amiga natürlich nicht geht. Also schlussendlich: beide Signale im Stecker abgeklemmt und der Monitor läuft.

Ich nehme an, dass dies bei anderen Monitoren auch passieren kann und hoffe mit diesem Tipp dem einen oder anderen Amiga User helfen zu können. (ps)

[Meldung: 02. Aug. 2000, 00:00] [Kommentare: 0]
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