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amiga-news.de Forum > Andere Systeme > GB begrenzung bei Motherboards [ - Suche - Neue Beiträge - Registrieren - Login - ]

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29.01.2006, 17:09 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
Mal ne frage an meinem Motherboard K7N2-v kann man laut hersteller Festplatten bis zu 200 GB anschliessen, was passiert denn eigentlich wenn ich dort ien grössere anschliesse also 250 GB, wird die dann nicht erkannt oder verhält sich das wie beim Amiga das sie einfach bis 200GB erkannt wird aber der rest nicht.?

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29.01.2006, 17:51 Uhr

hjoerg
Posts: 3854
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@pixl:

Vielleicht gab es damals nur Festplatten bis 200GB?
Weshalb bei 200GB eine Grenze sein soll wüßte ich jetzt nicht...
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by WinUAE
hjörg :dance2:
Nethands
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29.01.2006, 18:03 Uhr

pixl
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@hjoerg:
warum so eine begrenzung ist weiss ich auch nicht aber hier steht sie
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29.01.2006, 18:15 Uhr

hjoerg
Posts: 3854
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@pixl:
Ja, ich hatte es gelesen. Damals war 200GB riesig, :D heute würde man wahrscheinlich 500GB schreiben.

Häng einfach 300GB dran und es wird gehen 8)
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by WinUAE
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29.01.2006, 18:23 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@hjoerg:
nun sowas ähnliches hat mir jemand im MSI forum auch geschrieben.
200GB war wohl damals das grüßte was es gab.


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29.01.2006, 18:27 Uhr

maia
Posts: 66
Nutzer
Zitat:
Original von pixl:
Mal ne frage an meinem Motherboard K7N2-v kann man laut hersteller Festplatten bis zu 200 GB anschliessen, was passiert denn eigentlich wenn ich dort ien grössere anschliesse also 250 GB, wird die dann nicht erkannt oder verhält sich das wie beim Amiga das sie einfach bis 200GB erkannt wird aber der rest nicht.?


Ich tippe eher darauf, dass das Bios diese Platten nicht korrekt erkennt. Würde also bedeuten: Kein Bootpartition größer als 200 GByte. Aber selbst Windows XP ist ja noch bescheiden.
Vom OS her, begrenzt eher das Filesystem die maximale Größe. Aber bei vernünftigen Filesystemen liegt man da schon im Terrabyte bereich. Und damit meine ich nicht diesen Redmont Murks...



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29.01.2006, 18:36 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@maia:
nachdem man mir im andren Forum etwas andres gesagt hat demke ich nicht mehr das genau das passieren wird.
Warum sollte im Bios so eine begrenzung eingebaut sein.

Ich denke die sache ist ganz einfach damals gab es keine grössere Platte also wurde die maximal Grösse angeggeben.
Abgeshen davon wer ist bitte so bekloppt und hat eine bootpartition von 200GB meine Bottpartition unter XP beträgt gerade mal 10 GB .

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29.01.2006, 19:31 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@pixl:

> Warum sollte im Bios so eine begrenzung eingebaut sein.

Eine solche Beschränkung wird nicht "eingebaut", sondern ergibt sich aus dem technisch maximal Möglichen zur Zeit der Entwicklung. Und da das BIOS die Platte nun mal korrekt erkennen können muss, damit davon auch dann gebootet werden kann, wenn die aktive Partion die ganze Plattengröße umfasst, geben die Hersteller die Größe als Maximalwert an, mit der das BIOS aufgrund Verfügbarkeit maxmial getestet werden konnte.

> Abgeshen davon wer ist bitte so bekloppt und hat eine
> bootpartition von 200GB meine Bottpartition unter XP beträgt
> gerade mal 10 GB.

Bedenke bitte, sich nicht jeder mit dem Thema Festplattenpartitionierung auskennt. XP-Setup bietet standardmäßig die gesamte Plattengröße als anzulegende aktive Partion an, in der dann XP installiert wird. Wer sich mit Festplatten und Partitionieren, mit Megabytes und Gigabeytes nicht auskennt, wird daran nichts ändern. Ist ja niemand "bekloppt" nur weil er was nicht weiß.

Allerdings sollte man es mit dem Partitionieren sehr großer Platten auch nicht übertreiben. Sonst bleiben am Ende nicht genug ungenutze Laufwerksbuchstaben für andere Laufwerke übrig. Möglich sind nur Laufwerke von A: bis Z: ohne Umlaute. Wobei A:, B:, C: und D: per se schon als vergeben zu betrachten sind.

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29.01.2006, 19:35 Uhr

maia
Posts: 66
Nutzer
Zitat:
Original von pixl:
@maia:
nachdem man mir im andren Forum etwas andres gesagt hat demke ich nicht mehr das genau das passieren wird.
Warum sollte im Bios so eine begrenzung eingebaut sein.


Es gibt einige Sachen, die nicht notwendig sind: Warum z.B. werden einige Mainboards nicht mit neueren BIOS Versionen ausgestattet? Damit man z.B. neue Prozessoren drauf bekommt: Neukauf wäre die Folge.

Zitat:
Ich denke die sache ist ganz einfach damals gab es keine grössere Platte also wurde die maximal Grösse angeggeben.

Da wäre ich vorsichtig: Die Installationsroutinen holen sich immer noch die Informationen aus dem BIOS. Und wenn dort die Größe falsch berechnet wird (Stichwort: Zylinder) dann halte ich das für ein potentielle Fehlerquelle.

Zitat:
Abgeshen davon wer ist bitte so bekloppt und hat eine bootpartition von 200GB meine Bottpartition unter XP beträgt gerade mal 10 GB .

Wenn mich nicht alles täuscht, macht gerade WIndows mit den Plattenplatz kurzen Prozess: Es nimmt sich alles was auf einer nichtpartionierten Platte verfügbar ist. Und wenn diese Größe falsch angezeigt wird: Siehe oben.

Es ist aber wirklich nur ein Problem auf unterster Ebene. Ab modernem OS sieht das wieder anders aus (Stichwort LBA48)


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29.01.2006, 19:56 Uhr

Maja
Posts: 15429
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@maia:

> Es gibt einige Sachen, die nicht notwendig sind: Warum z.B. werden
> einige Mainboards nicht mit neueren BIOS Versionen ausgestattet?
> Damit man z.B. neue Prozessoren drauf bekommt: Neukauf wäre die
> Folge.

Abgesehen davon, dass dem Hersteller Neukauf verständlicherweise lieber ist. Ab einem gewissen Punkt gibt die Hardware es einfach nicht mehr her und dann hilft auch ein BIOS-Update nicht mehr weiter.

Du hast insofern Recht, dass manche Hersteller beim Herausgeben neuer BIOS-Versionen generell spärlicher sind als andere. ASUS ist mir da als recht fleißig bekannt. Das liegt aber allein im Ermessen des Herstellers.


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29.01.2006, 20:19 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@Maja:
>>>Eine solche Beschränkung wird nicht "eingebaut", sondern ergibt sich aus dem technisch maximal Möglichen zur Zeit der Entwicklung. Und da das BIOS die Platte nun mal korrekt erkennen können muss, damit davon auch dann gebootet werden kann, wenn die aktive Partion die ganze Plattengröße umfasst, geben die Hersteller die Größe als Maximalwert an, mit der das BIOS aufgrund Verfügbarkeit maxmial getestet werden konnte.>>
was bedeutet das wahrscheinlich mehr als 200GB möglich sind aber damals nicht getestet werden konnten.
Richtig?

>>>Bedenke bitte, sich nicht jeder mit dem Thema Festplattenpartitionierung auskennt<<<
hast ja recht wobei mein standpunkt immer ist wenn ich etwas benutze muss ich auch damit soweit umgehen können das ich nicht gleich bei jedem Mist den Händler o. die Werksstatt aufsuchen muss

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29.01.2006, 20:33 Uhr

Maja
Posts: 15429
Nutzer
@pixl:

> was bedeutet das wahrscheinlich mehr als 200GB möglich sind aber
> damals nicht getestet werden konnten. Richtig?

Sinngemäß, nein. Zumindest nicht zwingend. Doch ließ dazu noch mal maias letzen Beitrag. Ohne BIOS-Update mit entsprechendem Support für größere Platten, würde ich da ohne Gewissheit keine Experimente starten.

Du kannst das aber testen. Schließe die Platte an und starte den Rechner ins BIOS. Vergleiche die für die Platte dort angegebenen Werte mit den Herstellerangaben. Stimmen diese überein, kannst du es wagen.

Vom BIOS falsch ausgelesene Daten von Hand zu korrigieren ist keine gute Idee.

> wobei mein standpunkt immer ist wenn ich etwas benutze muss ich
> auch damit soweit umgehen können das ich nicht gleich bei jedem
> Mist den Händler o. die Werksstatt aufsuchen muss

Ich würde das Partitionieren von Festplatten nicht in die Kategorie "jeden Mist" eingruppieren. Dazu gehört schon etwas mehr Hintergrundwissen als zum Auswechseln der Zündkerzen in einem Benziner. Das Auswechslen der Glühkerzen in einem Diesel liegt schon näher dran.

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29.01.2006, 22:20 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
Nutzer
Mein Senf:

Ich hatte das Problem letztens auch. Der Punkt ist daß die Hersteller, ob M$ oder BIOS, einfach oft genug nur pfuschen. So gab es lange eine 137GB(!)-Beschränkung die einfach daher rührte, daß die BIOS-Hersteller der Meinung waren, 28bit LBA-Adressierung wäre ausreichend. 28 bit??? :dance2:
Jedenfalls gab es dann BIOS-Patches und Windwos-Patches. Damit dein Rechner mit einer größeren Platte umgehen kann, mußt du beides patchen.

Der Effekt wenn du es nicht tust ist erst mal keiner. Im Windows wird die korrekte Partitionsgröße angezeigt. Erst wenn du versuchst, an eine
Position hinter den 137 GB zu schreiben, fängt die Platte wieder vorne an. Dabei ist es wurscht wie viele Partitionen auf der Platte sind, nach 137 GB Plattenplatz ist Ende. Dann wird die Partitionstabelle überschrieben, die Systempartition gelöscht und andere nette Sachen.

Und ob in deinem BIOS 28, 29 oder immerhin 32 bit für die LBA-Adressierung verwendet werden, wirst du nur durch ausprobieren rausfinden.
--
Es gibt keine Notbremse für all den technischen Humbug, mit dem wir unsere Zeit vertrödeln.

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29.01.2006, 22:35 Uhr

pixl
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@Maja:
>>>Schließe die Platte an und starte den Rechner ins BIOS. Vergleiche die für die Platte dort angegebenen Werte mit den Herstellerangaben. Stimmen diese überein, kannst du es wagen.>>
ich habe die Platte noch nicht ich schaffe mir nicht etwas an was hinterher nicht verwenden kann.
Wobei ich in diesem Fall der Aussage in diesem url=http://www.msi-forum.de/thread.php?threadid=21698] diesem Forum hier[/url]
>>>Ohne BIOS-Update mit entsprechendem Support für größere Platten, würde ich da ohne Gewissheit keine Experimente starten.>>
das es soweit ich weiss nicht gibt , was das Bios Update betrifft so habe das vorletzte Update , und ein neues mache nicht weil die neuerungen nicht notwendig sind und wie heisst es never change a running System.
[hier mal die Bois Seite ich habe die version 5.3
Im übrigen hat sich die sache ohnehin erledigt weil mir jemand ( derjenige müsste wissen wen ich meine :D ) wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht :(
die wurde nämlich bei Hood versteigert und da hat mich jemad überboten.
Ich könnte eine so grosse Festplatte gebrauchen aber nicht um jeden Preis.
Zumindest wollte ich wissen ob ich eine so grosse Platte benutzen kann.
Und da die Lage alles anderes als eindeutig ist und ich mich auf solche experiment nicht einlasse lasse ich von grösseren Platten erstaml die Finger davon.



>>>Ich würde das Partitionieren von Festplatten nicht in die Kategorie "jeden Mist" eingruppieren<<<
Nunja Du hast recht dazu braucht man DOS kenntnisse , die hat nicht jeder....
Trotzdem denke ich das wenn man sich schon einen Rechner anschafft , man auch die Sachen beherschen sollte die Ohne allz grossen Aufwand slber zu bewerkstelligen sind.

Für meinen Golf Diesel habe ich mir auch eine Gebrauchsanweisung geholt.
Nur musste ich nie die Glühkerzen auswechseln.
nur die Voderfront und die Motorhaube ;)
Und solange es nicht um den Zahnriemen geht ......

--
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[ Dieser Beitrag wurde von pixl am 29.01.2006 um 23:40 Uhr geändert. ]

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29.01.2006, 23:39 Uhr

Bogomil76
Posts: 2800
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Hi,

keine Bange, das wird problemlos passen.
Vertrau mir ;)

mfg

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29.01.2006, 23:43 Uhr

pixl
Posts: 2581
Nutzer
@Bogomil76:
hat sich leider eh erledigt.
Die frage ist doch wem soll ich mehr glauben die beiden Ma*as oder Dir Hjörg und den Kerl aus dem MSI Froum. :)
Vieleicht Münze werfen ?
:)

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29.01.2006, 23:44 Uhr

Maja
Posts: 15429
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@DrNOP:

> Der Punkt ist daß die Hersteller, ob M$ oder BIOS, einfach oft
> genug nur pfuschen.
[...]
> Erst wenn du versuchst, an eine Position hinter den 137 GB zu
> schreiben, fängt die Platte wieder vorne an. Dabei ist es wurscht
> wie viele Partitionen auf der Platte sind, nach 137 GB
> Plattenplatz ist Ende.

Diese Grenze verläuft beim Classic-Amiga und dem ursprünglichen AmigaOS bei 4 GB. Scheint als würden nicht nur Microsoft und BIOS-Programmierer "pfuschen". ;)

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29.01.2006, 23:48 Uhr

pixl
Posts: 2581
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@DrNOP:
>><So gab es lange eine 137GB(!)-Beschränkung die einfach daher rührte, daß die BIOS-Hersteller der Meinung waren, 28bit LBA-Adressierung wäre ausreichend. 28 bit??? <<<
laut hersteller angaben kann man die ja überschrreiten., weil Msi klar sagt das die max. festplattengrösse bei 200 GB liegt also weit über 137 GB.

aber egal ich denke ch werde mir wenn ich es mir leisten eben nur 200GB Platten holen ;)


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30.01.2006, 09:06 Uhr

DrNOP
Posts: 4118
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Zitat:
Original von Maja:
Diese Grenze verläuft beim Classic-Amiga und dem ursprünglichen AmigaOS bei 4 GB. Scheint als würden nicht nur Microsoft und BIOS-Programmierer "pfuschen". ;)

Naja, die "vorherigen Pfuschs" hab' ich ja alle weggelassen. Solche Sachen gab's bei PC's ja schon bei 8GB, bei 2GB, bei 540MB, bei 32MB ...

Beim Amiga geht man anscheinend doch ein wenig mehr mit Köpfchen vor:
Lange nix - dann merkt man, 4GB ist zu wenig.
Dann werden nicht nur ein paar Bit mehr dazugestrickt, sondern einfach die Anzahl Stellen der verantwortlichen Variablen verdoppelt, von 32 auf 64 Bit. Jetzt haben wir wieder eine Weile Ruhe. ;)
--
Es gibt keine Notbremse für all den technischen Humbug, mit dem wir unsere Zeit vertrödeln.

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30.01.2006, 10:04 Uhr

hjoerg
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@DrNOP:
Damals, als für Enduser eine Platte mit 20_Megabyte im vierstelligen DM-bereich lag, brauchte man über 4_Gigabyte am AMIGA wohl nicht so lange überlegen :lach: Zumal die meisten ohne FP ausgeliefert wurden.

Wer dachte damals denn schon, dass nach ca. zwanzig Jahren mal die Nachfrage für AMIGA erst so richtig in Schwung kommt :glow: ;)
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Nethands
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30.01.2006, 13:00 Uhr

Holger
Posts: 8116
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Zitat:
Original von DrNOP:
Beim Amiga geht man anscheinend doch ein wenig mehr mit Köpfchen vor:
Lange nix - dann merkt man, 4GB ist zu wenig.

Man sollte dazu auch mal anmerken, daß dieses Limit bei weitem nicht so hart war, wie die PC-Limits.
Das Adressieren von mehr Blöcken war durch das device-System durchaus möglich, im Extremfall eben über scsi-direkt. Kein BIOS, das einem dazwischen funken würde.
Man kann also z.B. mit der scsi-direkt Variante von SFS problemlos an einem A500 ohne patches Festplatten heutiger Größen betreiben. Und muß sich selbst bezügl. Größe und Lage der Bootpartition nicht einschränken.

Kurioserweise geht das mit den aktuellen Versionen nicht mehr. Denn alle heutigen Dateisysteme setzen auf den neuen TD64-Standard auf, der es erforderlich macht, die alten devices mit den bei OS3.5/3.9 beiligenden Patches zu versehen, um zu funktionieren.
Das beruht aber offensichtlich mehr auf firmenpolitischen als technischen Notwendigkeiten.
Zitat:
Dann werden nicht nur ein paar Bit mehr dazugestrickt, sondern einfach die Anzahl Stellen der verantwortlichen Variablen verdoppelt, von 32 auf 64 Bit. Jetzt haben wir wieder eine Weile Ruhe. ;)
Wobei hier das gleiche gilt, wie für die OS1.x Dateisysteme: wenn man keine passenden Festplatten zum Testen hat, merkt man erst, wenn es soweit ist, daß man doch größenspezifische Bugs im Code hat.

mfg
--
Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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30.01.2006, 13:07 Uhr

Holger
Posts: 8116
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Zitat:
Original von Maja:
Allerdings sollte man es mit dem Partitionieren sehr großer Platten auch nicht übertreiben. Sonst bleiben am Ende nicht genug ungenutze Laufwerksbuchstaben für andere Laufwerke übrig. Möglich sind nur Laufwerke von A: bis Z: ohne Umlaute. Wobei A:, B:, C: und D: per se schon als vergeben zu betrachten sind.

Wieso sind C: und D: per se schon vergeben? Bei mir lag Windows lange Zeit auf G:, C: und D: waren dagegen frei, nach dem ich die alte Platte ausgebaut hatte.
Prinzipiell kann man sowohl Partitionen, als auch andere Laufwerke unter WindowXP unix-like in einem leeren ntfs-Ordner anmelden und braucht dann nur einen einzigen Laufwerksbuchstaben.
Allerdings sind Partitionen wie Tätowierung: schwer wieder wegzukriegen, man sollte sich's vorher gut überlegen und auch nicht übertreiben.

mfg
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Good coders do not comment. What was hard to write should be hard to read too.

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30.01.2006, 13:31 Uhr

Bogomil76
Posts: 2800
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Zitat:
Original von pixl:
@Bogomil76:
hat sich leider eh erledigt.
Die frage ist doch wem soll ich mehr glauben die beiden Ma*as oder Dir Hjörg und den Kerl aus dem MSI Froum. :)


Na mir natürlich ;)
Ich kenne den nforce Chipdatz und BIOS Programmierer. Das Bios wird nämlich nur ganz selten vom Boardhersteller komplett selber programmiert. Die kaufen das ein und modifizieren das nur ein wenig. Ausserdem ist zwischen 200 und 250 GB keine der bekannten magischen Grenzen wie bei 128 GB...

Thats it...

edit: Und wie hier ja schon vortrefflich irgendwo steht. Die Angaben des Herstellers beziehen sich meist auf ein Datum, als das Board hergestellt wurde. Da gabs eben kaum größere Platten und deshalb garantieren die nur was es damals gab. Meist kann man die "seriöseren" Firmen anmailen und die geben dann Antwort (zumindest bei MSI klappts, die haben mir sogar mal ein BIOS geschickt damit ich einen Sempron auf einem Barebone nutzen konnte, obwohl nicht vorgesehen!). Die wollen halt nur keine falschen Versprechungen machen!

mfg

[ Dieser Beitrag wurde von Bogomil76 am 30.01.2006 um 13:33 Uhr geändert. ]

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